Dienstag, 5. August 2008

Jungscharfreizeit Indianer Dienstag

Es geht los: Jungscharfreizeit 2008

Es haben sich viele Kinder angemeldet: Emk Naila: Joel + Tamara + Micha, Dominic + Franziska, Olivia, Christian, Franziska + Jessica, Niklas, EmK Hof: Timo + Matteo, Igor, Simon, Johanna + Elena, Alexander, Emk Bad Lobenstein: Sophia

Und das Team: Bernhard, Reinhard, Marcel, Gudrun, Regina, Christina (mit Alina), Ricarda, Ann-Sophie + Valerie, und ich!

Nach der Anreise am Dienstag gegen 16 Uhr war Zimmer beziehen angesagt.
Vor dem Abendessen war eine Kennenlernrunde angesagt. Bernhard hatte eine Rolle Toilettenpapier dabei. Jeder durfte sich soviel Blatt nehmen wie er wollte bzw. normalerweise brauchte. Die Gierigen nahmen an die 20 STück, während es auch einige Bescheidene gab mit 1-3 Blatt. Dabei wurden auch die Namensschilder ausgeteilt. Diese habe ich im Vorfeld gebastelt.

Soviel Blatt wie genommen wurde soviel Eigenschaften musste jeder über sich erzählen.
Gegen 18 Uhr gab es Abendbrot (Knacker und Stockbrot am Lagerfeuer). Das Abendprogramm war ein Kennenlernabend und Einführung in das Thema Indianer.

Bernhard ...

und Marcel erzählten uns eine Menge über Indianer.



Dazwischen gab es kleine Spiele und Aufgaben. Die erste: Baut aus je einem Blatt Papier ein Tipi und ein Kanu. Unser Ergebnis: Boote und ein Tipi.


Büffeljagd. Nachdem der Büffel uns am Abend mehrmal ausreisen wollte wurde er mit ausreichend Klebeband gesichert. Mit verbundenen Augen drauf loslaufen und viele Punkte für die Gruppe sammeln.


Pfeil und Bogen: Pfeile mit Saugnäpfen mittels Bogen auf eine Magnettafel schießen und dabei viele Punkte sammeln.


Die anderen Aufgaben wurden wegen weit fortgeschrittenem Abend gestrichen. Es hat allen viel Spass gemacht.


Anschliessend war der Abendkreis und danach versammelten wir uns am Lagerfeuer für eine Bärengeschichte.


Es war dunkle Nacht, gerade heulte in der Ferne ein Kojote, als „kleiner Bär“ am Lagerfeuer noch ein Scheit Holz nachlegte. Es schoben sich dichte Wolken vor den trübe scheinenden Mond. „Kleiner Bär“ hatte heute Nacht die Verantwortung für sein Indianerdorf. Er hatte die Mitternachtswache übernommen. Ihm war es nun jedoch nicht mehr so wohl bei dem Gedanken, alleine hier zu sitzen. Er hatte heute mitbekommen, wie sich seine Brüder über einen gefährlichen Bären unterhalten haben, ein ganz gerissener Bär.
Die Indianer sind den Goldgräbern und Trappern meist überlegen und warteten nur darauf, einen von ihnen um seine Haarpracht zu bringen. Sie machten das auf altbewährte Weise, zuerst wurde das Opfer betäubt – meistens mittels Tomahawk, dann ein kurzer Schnitt mit einem scharfen Messer – „ratsch“, und das Toupet war ab!
Aber ein Bär ist etwas anderes. Er ist unberechenbar und groß und kräftig.
Er hat schon viele Trapperlager und Indianerdörfer überfallen. Er muss einen großen Hunger haben, denn er hat es immer auf die Vorräte abgesehen.
Keiner hat ihn je aus der Nähe gesehen.
Während „kleiner Bär“ so in Gedanken versunken war, hörte er plötzlich das Scheppern von Pfannen und ein lautes Brummen.
Er erschrak bei den Geräuschen zu Tode. Aber bei dem Gedanken, dass es wochenlang nur Dörrfleisch und getrocknetes Obst gab, packte ihn der Mut und er rannte mit schnellen Schritten auf das Geräusch zu, um den Bären zu verjagen.
Doch es war zu spät.
Der Bär war schon wieder weg. Und er hatte alle Vorräte mitgenommen. Nur ein paar Zeichen und Spuren fand er an der Stelle. Schnell weckte er seine Brüder. Alle wollten dem Bären folgen und ihn fangen.


Natürlich ließen wir das nicht auf uns sitzen. Wir haben unsere Kriegsbemalung angelegt (Fingermalfarben) und los ging es. Eine kurze Bärenjagd im Wald. Es dauerte gar nciht lange und der Bär war gefangen und der SChatz (Bonbons, Gummibärchen und Tattoo) wurde am Lagerfeuer verteilt.


Danach war Nachtruhe angesagt.

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