Sonntag, 17. Dezember 2006

Bauernregeln für Dezember

Christnacht im wachsenden Mond,/gibt ein Jahr, das sich lohnt.

Regnet es an Nikolaus - wird der Winter streng, ein Graus.

Wenn's Christkindlein Regen weint, / vier Wochen keine Sonne scheint

Ist gelind' der Heilig' Christ, / der Winter d'rüber wütend ist

Weihnachten im Schnee, / Ostern im Klee

Grüne Weihnacht, weiße Ostern

Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, / je zeitiger der Bauer Frühling kriegt

Wenn's ums Christfest feucht und nass, / so gibt's leere Speicher und Fass

Viel Wind in den Weihnachtstagen, / reichlich Obst die Bäume tragen

Je dunkler es überm Dezemberschnee war, / desto mehr leuchtet Segen im künftigen Jahr

Dezember kalt mit Schnee, / tut dem Ungeziefer weh.

Geht Barbara (4. Dez.) im Klee, / kommt`s Christkind im Schnee

Fließt Nikolaus noch der Birkensaft, / dann kriegt der Winter keine Kraft.

Ersteigt Rauch gefrorenen Flüssen, / ist auf lange Kält zu schließen

Herrscht im Advent recht strenge Kält, / sie volle achtzehn Wochen hält

Je tiefer der Schnee, / um so höher der Klee

Ist`s in der heiligen Nacht hell und klar, / so gibt`s ein segenreiches Jahr

Wie der Dezember, so der Lenz

Wenn`s nicht wintert, sommert`s auch nicht

Donnerts im Dezember gar, / kommt viel Wind das nächst Jahr

Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, / schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen

Wenn an Weihnachten der Mond zunimmt, / dann ist das Jahr darauf gut gesinnt.

Spielen zu Weihnachten die Mücken, / wird sie zu Johannes (24 Juni) die Kälte zwicken

Der Frost soll klirren, / dann macht der Sommer kein Wirren

Weißer Nebel im Winter, / da ist Frost dahinter

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